Jasmin Winter

Die Ausgangsidee meiner Arbeit besteht darin, die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur darzustellen. Die damit verbundene Abhängigkeit beider Existenzen ist von großer Bedeutung.

Faszination für die Komplexität und Intensität der Natur und deren Veränderung durch den menschlichen Einfluss dienen als Inspiration.

Die Schmuckstücke erzählen Geschichten von Wachstum, Anmut, Einzigartigkeit, aber auch von Fragilität, Verfall und Endlichkeit.
Sie bestehen aus konstruierten Elementen und wirken doch scheinbar zufällig gewachsen. Die äußere Formgebung ist inspiriert vom Querschnitt menschlicher Knochen.
Farben, Materialien und Proportionen spielen mit Kontrasten. Schmuck und Träger bilden eine Einheit und versinnbildlichen dabei zusätzlich die Wechselwirkung.
Silber emaliert, geschwärzt oder vergoldet fungiert als Grundmaterial der Arbeiten. Als Verbindungselement dient Seide, die durch verknüpfen alle Elemente hält und diese teilweise aus der Fläche in die Dreidimensionalität hebt.
Mechaniken wie Verschlüsse oder Broschierungen sind nicht sichtbar verbaut, damit der Schmuck seinen Objektcharakter behält.

Jasmin Winter